Nymphensittich & Katharinasittich Zucht
Nymphensittich & Katharinasittich Zucht

Chukar Steinhuhn

Chukar Steinhühner (Alectoris chukar) gehören zur Familie der Fasanen-artigen (Phasianidae), diese wiederum gehören zur Ordnung der Hühnervögel (Galliformes).

 

Sie stehen in Deutschland unter Artenschutz und sind nur mit einem gültigem Herkunftsnachweis und einem geschlossenem Ring der ZZF oder des BNA "legal". Sie müssen bei der Stadt gemeldet werden und beim ableben des Tieres muss es wieder abgemeldet werden. Wenn die Stadt durch z.B. andere Bürger auf ein nicht ordnungsgemäß gehaltenes oder nicht angemeldetes Chukarsteinhuhn trifft wird es sehr häufig beschlagnahmt und Strafen bis 4000Euro können auf den Halter zukommen.

 

Ich kann jedem Käufer geschützter Arten nur folgende Ratschläge geben:

 

 

1. Informieren Sie sich rechtzeitig vor dem Kauf bei ihrer Unteren Naturschutzbehörde über eventuelle Auflagen, Genehmigungen etc.

2. Kaufen Sie niemals Tiere ohne Herkunftsnachweis (Züchterbescheinigung gem. §6 Abs.2 BArtSchV)

Kaufen Sie keine Tiere ohne artenschutzrechtliche Kennzeichnung

3. Kaufen Sie ihre Tiere nicht auf Wochenmärkten oder bei "fliegenden Händlern"

4. Ein Nichtbeachten dieser Punkte zieht im Falle einer behördlichen Verfolgung die Beschlagnahmung der Tiere in Verbindung mit empfindlichen Ordnungsstrafen nach sich.

 

Das Erscheinungsbild der Chukarhühner:

Die Wildform ( Nominatform) zeichnet sich durch einen wein-rötlichen Scheitel aus. An den Seiten und am Hinterkopf geht das weinrote Gefieder in Aschgraues Gefieder über. Die Stirn ist schwarz, der Ohrenfleck ist rotbraun, eine schwarze Binde umzieht die Augen. Ein grauweißes Überaugenband befindet sich über der Augen- und der Ohrregion. Das Federkleid auf dem Rücken und den Schultern ist gleichfalls wein-rötlich; Bürzel, Oberschwanzdecken und Unterrücken sind dagegen aschgrau. Der Schnabel, die Wachshaut der Augen und die Beine sind in einem kräftigem rot gefärbt. Chukarhühner sehen den Alpensteinhühnern sehr ähnlich. Der Kehl- und Kopffleck ist jedoch beim Alpensteinhuhn weiß und nicht rahmfarben wie beim Chukarhuhn. Die beiden Hühnervögel überlappen sich allerdings nicht in ihrem Verbreitungsgebiet.

 

Verbreitungsgebiet und Unterarten:

Das Chukarhuhn kommt vom südöstlichen Balkan über Vorder- und Innerasien bis zur Mandschurei vor. Es wurde darüber hinaus in Nordamerika, auf Hawaii sowie Neuseeland und in Südafrika eingeführt. Innerhalb dieses Verbreitungsgebietes haben sich 14 Unterarten ausgebildet. In Europa beheimatet ist die A. c. cypriotex, die in Bulgarien, auf den Ägäischen Inseln, Kreta, Rhodos und in Kleinasien zu finden ist. Die Nominatform A. c. chukar lebt dagegen im östlichen Afghanistan, Kaschmir und dem Himalaja bis ins westliche Nepal.

 

Lebensweise:

Haltung am besten Paarweise. Oder ein Hahn mit mehreren Hennen. Die Brutzeit ist von April bis Juni, in dieser Zeit sind die männlichen Tiere wesentlich aggressiver als im Rest des Jahres. Die Henne scharrt sich eine kleine Brutmulde und legt Gräser Heu Stroh oder andere Nistmaterialien in die Mulde und legt dann im Rhythmus von zwei Tagen immer ein Ei. Die Gelege bestehen aus 7 bis 14 Eiern, die von gelblicher bis graubrauner Färbung sind und eine rötlich-braune Sprenkelung ausweisen. Die Küken schlüpfen nach 22 bis 24 Tagen. Die Küken sind sehr agil und gehen gut an das Futter. Sie wachsen sehr schnell und sind bereits mit 4 Monaten durch gefärbt. Männliche und weibliche Tier zu Unterscheiden ist nicht so einfach, in erster Linie unterscheidet man Größe und Kopfform ( Männliche Tiere sind größer und haben einen größeren Kopf) des weiteren kann man bei den männlichen Tieren ca. ab einem alter von 9 Monaten einen kleinen Fersensporn sehen (wie eine kleine Warze hinten am Bein). Die Jungtiere sind schon zur nächsten Brutsaison Geschlechtsreif.


 

 

 

Für weitere Informationen

stehe ich gerne zur Verfügung.

Volieren für ein Pärchen Steinhühner müssen nach neuen Bestimmungen einen Schutzraum (3qm) und einen gesicherten Auslauf von (9qm) haben.


 

 

Artenschutzrechtliche Kennzeichnung

von Tieren

 

Wer Tiere hält, die nach Anlage 6 der Bundesartenschutzverordnung BArtSchV geschützt sind (siehe auch untenstehende Liste), muss sie mit einem Artenschutzrechtlichen Kennzeichen versehen und die Tiere ordnungsgemäß bei der für den Haltungsort zuständigen Unteren Naturschutzbehörde anmelden und die Haltung genehmigen lassen. Seit Januar 2001 will das Bundesumweltministerium mit der in der BArtSchV vorgeschriebenen Melde- und Kennzeichnungspflicht den illegalen Handel mit geschützten Tierarten verhindern. Für die gemeldeten Tiere muss ein Herkunftsnachweis vorgelegt werden, damit ausgeschlossen werden kann, dass diese nicht der freien Natur entnommen wurden.  Außerdem ist ein Aufnahme- und Auslieferungsbuch (Zuchtbuch) gemäß §5 BArtSchV zu führen, in dem Zu- und Abgänge der kennzeichnungspflichtigen Arten dokumentiert werden.

 

Zu den kennzeichnungspflichtigen Tieren gehören insgesamt an die 1000 verschiedene Tierarten. Vögel werden in erster Linie mit geschlossenen Fußringen, Säugetiere und Reptilien mit Transpondern (implantierbare Mikrochips) versehen. Die Kennzeichen ermöglichen die direkte Zuordnung eines Tieres zu amtlichen Dokumenten, Meldeformularen und Bestandsbüchern, die von Züchtern und Zoofachhändlern geführt werden müssen. Die legale Herkunft lebender, kennzeichnungspflichtiger Tiere kann so durch den Besitzer lückenlos nachgewiesen werden. Ein Verstoß gegen die neue Kennzeichnungsregelung wird mit Ordnungsstrafen belegt.

 

Für den Bereich der Ziergeflügelzucht (Hühnerartige, Wassergeflügel, Wildtauben) habe ich die kennzeichnungspflichtigen Arten in untenstehender Tabelle zusammengefasst. Eine komplette Liste kennzeichnungspflichtiger Tiere nach BArtSchV Anlage 6 kann ich bei Interesse aber gerne per Mail verschicken.

 

Das Bundesumweltministerium hat den Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) sowie den Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz (BNA) e.V. als Ausgabestelle für artenschutzrechtliche Kennzeichen zugelassen. Ausschließlich über diese beiden Institutionen ist ein Bezug von Artenschutzkennzeichen möglich. Unser Verband, der BDRG, bemüht sich seit Jahren vergebens um die Zulassung der von ihm ausgegebenen Bundesringe als artenschutzrechtliche Kennzeichen. Woran es hier scheitert, mag sich jedes Mitglied seine eigene Meinung bilden.......

Ich jedenfalls bin Mitglied in dieser "Riesenorganisation BDRG" (die ja stets ausschließlich unsere Interessen vertritt!!!) und darf meine Kennzeichnungsringe in anderen Verbänden sehr teuer einkaufen.

...... einfach ohne Worte .......

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

+49 152 29605275 oder

unter +49209 27553599

schreiben Sie eine Mail an:

ws@mm-edv.net

oder nutzen Sie mein Kontaktformular.

Nymphensittich & Katharinasittich Zucht

45886 Gelsenkirchen

Druckversion Druckversion | Sitemap
{{custom_footer}}